TraumaDialog®
Das griechische Wort „Trauma“ bedeutet „Verletzung“ oder „Wunde“. Es ist ein Wort, das sowohl körperliche als auch seelische Verletzungen benennt.
Trauma und der Umgang mit den Folgen von Trauma gehören zum menschlichen Leben.
Im Kontext von TraumaDialog® definieren wir Trauma als eine Verletzung der Seele, die Menschen vom Leben trennt und daran hindert, ihr volles Potenzial in der Welt zu entfalten.
„Wenn man ein Trauma nicht realisiert,
ist man gezwungen, es wieder zu erleben
oder zu reinszenieren.
(Pierre-Marie-Felix Janet, 1889)
TraumaDialog® ist eine interdisziplinäre Methode und wurde von TraumaHelden® entwickelt. Hier wird Trauma-Wissen und Trauma-Heilung als entscheidende Zukunfts-Kompentenzen für die radikale Veränderung von Menschen und Systemen angesehen.
Die TraumaHelden® wirken für eine Veränderung hin zu einem authentischen und sinnerfüllten Leben. Zum Frieden für Alle. Zur Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Zum nachhaltigen Wirtschaften. Zur Bewahrung der Natur und Lebensvielfalt auf der Erde.
TraumaHelden® sind Axel Dubinski, Sabine Moosburger und
Dr. Andreas Hetmanek.
Du möchtest mehr über die TraumaHelden® wissen, dann schaue gerne hier rein: www.traumahelden.de
Was ist TraumaDialog®?
TraumaDialog® ist eine interdisziplinäre Methode für die Integration von Trauma. Sie wird eingesetzt für individuelle, transgenerationale, systemische und kollektive Trauma-Integration und arbeitet dabei mit Sprache, Gefühlen und Körperwahrnehmungen.
TraumaDialog® verbindet Menschen durch Trauma-Storytelling, welches Mitgefühl weckt, Vertrauen aufbaut und Zusammenarbeit fördert.
Innerhalb der Lösung von kollektiven Traumata innerhalb von Gemeinschaften, Organisationen, Religionen, Kulturen und Gesellschaften wird die Methode auch in der Friedensarbeit eingesetzt, um Trauma-Folgen zu heilen und aus Gegner:innen wieder Partner:innen zu machen.
Trauma-Storytelling bedeutet persönliche Erlebnisse, Wunden und Traumata durch das Erzählen zu teilen, dar zustellen und zu verarbeiten.
TraumaDialog® beruht auf den Prinzipien von Achtsamkeit, Zuhören, Präsenz, Respekt, Neutralität, Authentizität und Selbstwahrnehmung. Neben der sprachlichen Ebene lehrt TraumaDialog®, eigene Gefühlswelten wahr zunehmen, zu erforschen und zu verändern.
Die Methode aktiviert die mentalen, psychischen und körperlichen Selbstheilungskräfte, um Menschen in ihre Kraft, Verbundenheit, Kreativität und Selbstwirksamkeit zu bringen.
TraumaDialog® eröffnet neue Perspektiven und Lösungsansätze, die einen ressourcenorientierten Umgang mit Trauma ermöglichen.
Dies unterstützt nicht nur individuelles Wohlbefinden, sondern fördert auch den kollektiven Dialog und stärkt Gemeinschaften. So kann ein neuer, positiver Umgang mit den traumabedingten Herausforderungen gefunden werden.
Warum arbeite ich mit dem TraumaDialog®?
Mir ist in der Ausbildung zum TraumaDialog® Practitioner klar geworden, dass die TraumaHelden® hiermit einen Weg öffnen, der für alle Menschen zugänglich sein darf und muss. Da es viel Aufklärung und Anleitung zum Umgang mit Trauma braucht.
Mich hat ihre Herangehensweise fasziniert und so bewegt, dass ich es in meine Arbeit einfließen lasse.
Ich bin immer noch tief berührt von ihren Aussagen, wie:
„Als Menschen stehen wir jetzt vor der Wahl, unsere Lebensgrundlage zu erhalten oder sie für immer zu zerstören.“
oder
„Durch ein Trauma sind wir blockiert, unser Wissen in Handeln umzusetzen.“
Jeder Einzelne ist gefragt, seinen Beitrag für den Erhalt der Menschheit zu leisten. Das können wir auf unterschiedliche Weise tun. Ich habe mich unter anderem für diesen Weg entschieden. Denn jedes erkannte Trauma macht die Auseinandersetzung/Aufarbeitung damit möglich und schafft Raum für Veränderung im Umgang mit sich selbst und anderen. Sowie neue Blickrichtungen und Einblicke in Themen, die aufgelöst oder befriedet gehören. Weg von einem bewerteten Umgang untereinander hin zu einem WIR.
Denn ich bin ein Mensch und du bist es auch.
Egal wo wir herkommen, welches Geschlecht wir leben, welcher Glaubensrichtung oder Ideologie wir vertrauen, wir sind Menschen.
Jede weitere Abtrennung, Ausgrenzung, Ignoranz, Inakzeptanz, Bewertung und Weiterführung von Trauma, schafft nur Raum für noch mehr Leid in dieser Welt.
Das tiefe Gefühl von Verbundenheit, von EINSsein mit sich selbst und anderen, ob in der Herkunftsfamilie, in der Gesellschaft oder in der Welt, schafft was im Wort LIEBE steckt. Geborgenheit, Sicherheit, Vertrauen, Zugehörigkeit, Verbindung, Respekt, Verständnis, Selbstvertrauen, Achtsamkeit, innere Ruhe und Frieden. Letztlich im Einklang mit der Natur und all ihren Lebewesen.
TraumaDialog® ist bei mir in Einzel-und Gruppensettings möglich.
Termine
Hier sind die Termine für die nächsten Seminare: